Seine Theorie begründet Manuel damit, dass auf Meteoriten und dem Jupiter große Mengen an Helium und einer seltenen Form von Xenon vorkommen, die nur in den äußeren Schichten der Vorläufersonne entstanden sein können. Der Jupiter und die Meteoriten sind demnach Überreste der äußersten Schichten der Vorläufersonne, während die Erde aus tieferen Schichten dieses Sterns stammt.
Nach Vorstellungen eines amerikanischen Nuklearchemikers besteht die Sonne nicht nur aus dem flüchtigen Gas Wasserstoff, sondern vor allem aus Eisen. Auf der Oberfläche der Sonne befände sich zwar reichlich Wasserstoff, aber der Kern der Sonne sei der eisenhaltige Rest einer gigantischen Sternexplosion, erklärte Oliver Manuel jetzt auf einem Treffen der Amerikanischen Astronomie-Gesellschaft in Washington.
In der Sternexplosion, einer Supernova, schleuderte die Vorläufersonne ihre äußeren Schichten in den Weltraum, sagt Manuel. Zurück blieb ein Eisenkern, um den sich allmählich Wasserstoff anlagerte. Die Energie der Sonne stamme aber immer noch vor allem aus dem Eisenkern. Aus den weggesprengten Hüllen der Vorläufersonne sind dagegen die Planeten entstanden.
ddp/bdw – Andreas Wawrzinek





