Während der Annäherung an Jupiter soll Galileo ihre letzten Daten übertragen. Ob das gelingt, ist allerdings unklar. In der Nähe von Jupiter steigt die Strahlenbelastung stark an, und die Sonde hat bereits das vierfache der Strahlendosis abbekommen, die auszuhalten sie ursprünglich konzipiert war. Galileo wird dann wenige Grad südlich des Äquators mit einer Geschwindigkeit von fast 50 Kilometern pro Sekunde in die Atmosphäre des riesigen Gasplaneten stürzen.
Die Mission von Galileo begann bereits kurz nach dem Start 1989. Auf ihrem Weg durchs All näherte sich die Sonde den Asteroiden Gaspra und Ida und entdeckte dabei den ersten bekannten Mond eines Asteroiden. Ein Jahr vor der Ankunft im Jupiter-System nahm Galileo spektakuläre Bilder vom Einschlag des Kometen Levy-Shoemaker 9 auf, der von der Erde aus nicht sichtbar war. Obwohl die Hauptantenne ausgefallen war, übertrug Galileo insgesamt 30 Gigabyte an Daten, darunter 14.000 Bilder von Jupiter und seinen Monden.





