von THOMAS BÜHRKE
Das Weltbild hat im vergangenen Jahrzehnt mit dem Standardmodell der Kosmologie eine erstaunliche Präzision erreicht. Bedeutende Größen wie das Weltalter oder die Ausdehnungsrate des Universums sind bis auf wenige Prozent genau bekannt. Dieses Modell ist aber nur dann in sich stimmig, wenn man annimmt, dass 95 Prozent der gesamten Energiedichte aus einer geheimnisvollen Dunklen Materie und Dunklen Energie bestehen (bdw 12/2023, „Kosmologie im Härtetest“). Über diese beiden Hauptakteure im Universum ist wenig bekannt. Doch was wissen wir eigentlich über die restlichen fünf Prozent im komischen Inventar: die sogenannte baryonische Materie?





