Normalerweise sorgt das Erdmagnetfeld dafür, dass geladene Teilchen aus dem Sonnenwind oder weiter entfernten kosmischen Quellen schon in großer Höhe abgefangen werden. Doch bei starken Sonnenstürmen können die Teilchenströme bis in die Erdatmosphäre vordringen. Für uns macht sich dies vor allem in Form von Polarlichtern bemerkbar. Doch in Extremfällen können die energiereichen Teilchen aus dem All das Internet, die Stromnetze und Satelliten in Mitleidenschaft ziehen. Solche sogenannten Miyake-Ereignisse – benannt nach der japanischen Astronomin Fusa Miyake, die das Phänomen 2012 erstmals beschrieben hat – sind extrem selten. Innerhalb der letzten 14.500 Jahre sind nur sechs bekannt, von denen bereits fünf genau datiert wurden.





