Es gibt nicht nur eine Stringtheorie, sondern sechs verschiedene. Die bosonische war die erste. Sie erfordert die Existenz von 22 räumlichen Zusatzdimensionen und beschreibt nur Bosonen (Kraftüberträger-Teilchen). Die fünf anderen Theorien sind realistischer, da sie auch Fermionen (Materie-Teilchen) enthalten, aber kein Tachyon mit imaginärer Masse, das zur Instabilität führt und das Modell inkonsistent macht. Diese Theorien benötigen „nur” sechs Extradimensionen und weisen alle eine Supersymmetrie (SUSY) zwischen Bosonen und Fermionen auf. Diese fünf Superstringtheorien haben sich überraschenderweise als mathematisch verwandt erwiesen – und als Teil einer umfassenderen Theorie, der M-Theorie.





