Nach der Bruchlandung ihrer Billigsonde Beagle 2 will die Europäische Weltraumagentur ESA eine weitere Landung auf dem Roten Planeten versuchen. Das ist das Resultat eines Workshops an der Aston University im britischen Birmingham im April unter der Leitung von Jean Pierre Swings, dem Vorsitzenden des Exploration Programme Advisory Committee der ESA. Ziel ist ein Start im Juni 2011 mit einer russischen Sojus-Rakete. Dann könnte die Sonde im Juni 2013 auf dem Mars landen. Sie soll dort nach Spuren einstigen oder gegenwärtigen Lebens suchen, geochemische Analysen der Marsoberfläche machen und die Bedingungen für künftige bemannte Landungen erforschen. Geplant ist auch ein robotischer Rover, der Bodenproben aus zwei Meter Tiefe gewinnen soll. Außerdem strebt die ESA an, sich an einer internationalen Mission im Jahr 2016 zu beteiligen, die Mars-Gestein zur Erde bringen soll.





