David Larbalestier und seine Kollegen führten ihre Studie zusammen mit der im Bundesstaat New York ansässigen Firma SuperPower aus, die lange Kabel aus Hochtemperatursupraleitern für die Elektrotechnik herstellt. Auf diese Weise gelang es den Forschern erstmals, einen supraleitenden Magneten aus dem Materialmix Ytterbium-Barium-Kupferoxid herzustellen.
Das von dem Magneten erzeugte Feld wies eine Stärke von 26,8 Tesla auf und übertraf somit die Stärke von Feldern herkömmlicher, auf dem Supraleiter Niob basierender Magneten. Aufgrund der Materialeigenschaften von Niob ist die Feldstärke von dessen Magnetfeld in Spulen einer Grenze von etwa 22 bis 23 Tesla unterworfen.
Das Kupferoxid hingegen ermöglicht prinzipiell viel stärkere Felder. Es konnte allerdings vor den von SuperPower erzielten Durchbrüchen nicht zu hinreichend langen Kabeln für das Aufwickeln zu Spulen verarbeitet werden. Nach ihrem Pilotprojekt wollen die Forscher nun daran gehen, schon bald die 30-Tesla-Grenze zu überschreiten.





