von THORSTEN DAMBECK
Die Südpolregion des Mondes steht schon lange im Fokus der Raumfahrtplaner, die polnahe bemannte Basen errichten wollen. Denn dort gibt es Wassereis, eine wichtige Ressource, aus der Raketentreibstoff, Atemluft und Trinkwasser gewonnen werden kann. Eis existiert deshalb an den Polen, weil dorthin, auch tagsüber, kein Sonnenlicht einstrahlt. In solchen Kältefallen ist das Eis gefangen, vielleicht für Äonen. Es gelangte vermutlich durch wasserhaltige Kometen oder bei Vulkanausbrüchen aus dem Mondinneren auf die Oberfläche. Es kann aber auch durch den Sonnenwind entstehen, wenn dessen Protonen zusammen mit dem Sauerstoff des Mondgesteins Wassermoleküle bilden (bild der wissenschaft 7/2022, „Lunare Wasserstellen“).





