Erste Hinweise auf die Natur der ominösen Dunklen Materie, aus der über 90 Prozent der Gesamtmasse des Universums besteht, wollen Pierluigi Belli von der Universität Rom und sein Team gefunden haben. Die Physiker stießen auf die Spur von Teilchen, die 60mal schwerer als ein Proton sind. Es könnten sogenannte WIMPs (Weakly Interacting Massive Particles) sein – beispielsweise Neutralinos, die nur über die Schwerkraft und die schwache Kernkraft mit der uns bekannten Materie wechselwirken. Ihre Existenz wird von Theorien vorausgesagt, deren Ziel eine einheitliche Beschreibung der Naturkräfte ist. WIMPs sollen schon mit dem Urknall entstanden sein und heute die Galaxien als kugelförmige, nichtleuchtende Partikelwolke einhüllen.
Die Meßdaten stammen vom DAMA-Detektor unter dem italienischen Gran Sasso-Massiv. Er besteht aus Natriumjodid-Kristallen, die Licht abstrahlen, sobald ein schweres Teilchen an ihnen vorbeistreift.





