Bereits 46 Stunden nach dem Liftoff soll die Discovery an die ISS andocken und dort acht Tage bleiben. Die Shuttle-Crew bringt mit Hilfe des italienischen Leonardo-Umzugscontainer eine Reihe wissenschaftlicher Geräte zur ISS. Das Hauptziel der Mission ist jedoch die Ablösung der zweiten Langzeitcrew. James Voss, Susan Helms und der russische Kommandant Juri Usaschew sind bereits seit Anfang März in der Station. Sie werden durch den neuen amerikanischen Kommandanten Frank Culbertson sowie die beiden Russen Wladimir Deschurow und Michail Tjurin abgelöst.
Für die Langzeitbesatzung der Internationalen Raumstation ISS nähert sich nach fünf Monaten das Ende ihres Aufenthalts im Orbit. Die amerikanische Raumfähre Discovery sollte am späten Donnerstagabend mit einer neuen ISS- Besatzung ins All fliegen.
Nach mehrmaligen Verschiebungen war der Start vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida für 23.38 Uhr MESZ geplant. Die Wetterbedingungen am Donnerstag waren besser als zunächst erwartet und die NASA ging von einer 60-prozentigen Chance für den Start aus.
dpa





