Die Fortsätze, so schreiben die Forscher, sehen genauso aus, wie man es von frühen Federn erwarten würde. Bei einigen verzweigen sich zahlreiche dünne fadenartige Filamente aus einem zentralen Schaft. Andere haben schon eine blattartige Struktur: Die Filamente gehen alle von dem zentralen Schaft ab, verzweigen sich jedoch nicht noch ein weiteres Mal, wie es für Vogelfedern typisch ist. Die Forscher schließen daraus, dass sich Federn bereits entwickelten, bevor es die ersten Vögel gab und bevor diese die Fähigkeit zu fliegen hatten.
Der Ursprung der Federn lag lange Zeit im Dunkeln. Der Urvogel Archäopteryx, der noch einige Kennzeichen von Reptilien besaß, hatte schon voll ausgebildete Federn. Bislang war es Paläontologen noch nicht gelungen, Vorläufer von Federn bei den mutmaßlichen Vorfahren der Vögel, den zweibeinigen Dinosauriern, nachzuweisen.





