von RÜDIGER VAAS
Falls es bei nahen Sternen Zivilisationen gibt, die Raumfahrt betreiben und in ihrer Technik nur etwas weiterentwickelt sind als die Menschheit heute, dann könnten diese außerirdischen Intelligenzen ihre Existenz unabsichtlich verraten. Viele oder große Strukturen in der Umlaufbahn ihres Heimatplaneten würden sich nämlich bemerkbar machen, wenn der Planet von uns aus gesehen vor ihrem Stern vorüberzieht. Daraus resultiert eine geringfügige, aber charakteristische Verdunklung zusätzlich zu der des planetarischen Transits. Das eröffnet neue Möglichkeiten bei der Suche nach extraterrestrischen Kulturen. Und mit dem am 25. Dezember 2021 gestarteten James Webb Space Telescope (JWST), das nun seinen Betrieb aufnimmt, besteht erstmals eine Chance, solche Technosignaturen bei anderen Sternen auch aufzuspüren.





