Wenn die Dunkle Materie aus WIMPs (Weakly Interacting Massive Particles) besteht, müssten sich diese Elementarteilchen im Labor nachweisen lassen. Inzwischen gibt es ein paar Dutzend Experimente, mit denen das versucht wird. Das Diagramm zeigt den Parameterbereich der WIMPs abhängig von ihrer Masse und der Stärke ihrer Wechselwirkung („Wirkungsquerschnitt”) mit der normalen Materie der eingesetzten Detektoren. Inzwischen gibt es mehrere – allerdings noch ungesicherte und umstrittene – Indizien (farbig markierte Messwerte) sowie Ausschlussgrenzen (alles, was über den gebogenen Linien liegt: dort haben die Detektoren nichts gefunden). Im blau eingezeichneten Bereich sind die WIMPs prominenten physikalischen Modellen zufolge zu erwarten. Die immer empfindlicher werdenden Detektoren können ihn bald ausloten.





