Kaku hat mit vielen Neurowissenschaftlern gesprochen und gründlich recherchiert. Was er dabei erfahren hat, extrapoliert er in die Zukunft und malt aus, wie wir schon in den nächsten Dekaden mit neuen Neurotechnologien durch Gedanken Geräte fernsteuern und mit „Denk-Prothesen” unsere Hirnleistung verbessern. Das klingt fantastisch, aber nicht unmöglich und ist unterhaltsam zu lesen, auch weil Kaku bekannte Science-Fiction-Filme wie „Inception”, „Terminator” und „Star Trek” zitiert.
Doch reicht es wirklich, alle im Gehirn gespeicherten Informationen eines Menschen auf ein anderes Medium zu überspielen, um sein Bewusstsein zu speichern? Wie eng das Bewusstsein auch mit unserer evolutionären Geschichte als soziale Wesen verbunden ist, mit unserer Kultur und Fähigkeit zur Sprache – vor dieser wichtigen Frage drückt sich der Physiker.
Antonia Rötger





