Computersimulationen im Rahmen des Kosmologischen Standardmodells mit Dunkler Materie sagen voraus, dass es Hunderte von Zwerggalaxien zufällig verteilt um große Spiralgalaxien geben muss. Doch unsere Milchstraße und die Andromeda-Galaxie besitzen nur wenige Dutzend solcher Satelliten, die zudem noch in einer Art „Scheibe” senkrecht zur Ebene der Spiralgalaxien angeordnet sind. Das ist ein schwerwiegendes Problem für das Standardmodell. In der Grafik sind Zwerggalaxien, die sich „hinter” die Bildebene bewegen, rot eingezeichnet, solche, die nach „vorne” streben, blau, sehr leuchtschwache Objekte grau (bislang ohne Bewegungsmessung) und kinematisch nicht korrelierte Zwerge weiß. Das rote Kreuz bezeichnet die von der Milchstraße verschluckte Sagittarius-Zwerggalaxie. Die Entfernung ist in Kiloparsec angegeben (1 Kiloparsec = 3260 Lichtjahre). Im Rahmen der MOND-Theorie besitzen die Zwerggalaxien keine Dunkle Materie, sondern haben sich nach der gravitativen Wechselwirkung von aneinander vorbeifliegenden großen Galaxien aufgrund von Gezeiteneffekten und kollidierenden Gaswolken gebildet.





