Noch lassen sich die Konturen einer „Theorie von Allem” – zumindest von allen fundamentalen Erscheinungen der Physik – nur vage erahnen. Ein Durchbruch auf dem Weg zu einer solchen „ Weltformel” gelang mit dem Nachweis, dass die fünf bekannten zehndimensionalen Superstringtheorien und die elfdimensionale Supergravitationstheorie – eine klassische supersymmetrische Theorie der Schwerkraft, keine Quanten- oder Stringtheorie – über sogenannte Dualitäten mathematisch miteinander verbunden sind. Sie bilden gleichsam Grenzfälle einer umfassenderen Theorie. Diese elfdimensionale M-Theorie beschreibt neben Strings auch mehrdimensionale Branen, etwa zweidimensionale Membranen. Sie ist bislang der einzige Kandidat einer Theorie von Allem, aber noch weitgehend spekulativ.





