von RÜDIGER VAAS
Trotz enormer Anstrengungen und Mittel – Arbeitszeit, Geld, Technik, Rechenkapazitäten und so weiter – haben die Zahl und Rate fundamentaler neuer Einsichten abgenommen. Sie sind daher inzwischen selten geworden: bahnbrechende tiefe Einblicke in die Wirklichkeit, die unser Weltbild drastisch verändern oder erweitern. Solche wissenschaftlichen Revolutionen oder Paradigmenwechsel, wie der US-amerikanische Quantenphysiker und Wissenschaftshistoriker Thomas S. Kuhn sie genannt hat, sind zwar die Ausnahmen in der Grundlagenforschung, aber besonders einschneidend und relevant, weil sie gleichsam die Regeln umordnen.





