“Falls nach der letzten Bremsung die Teile nicht in der vorgesehenen Position sind, benachrichtigen wir alle Schutzämter”, sagt die ESOC-Sprecherin Jocelyne Landeau-Constantin. Sie gehe jedoch davon aus, dass gegen acht Uhr früh Entwarnung gegeben werden kann. In einem Pressezentrum sollen Journalisten informiert werden. Die ESOC ist das Kontrollzentrum der Europäischen Weltraum-Organisation (ESA).
Fünf Spezialisten der ESOC (European Space Operations Centre) wachen in der Nacht zum Freitag über den Absturz der russischen Weltraumstation Mir. Sie stehen in ständigem Telefonkontakt mit der russischen Kontrollstation ZUP (Zentr Uprawlenija poljotami) bei Moskau und tauschen die Daten der Radarüberwachung aus.
Die Europäer steuern die Ergebnisse aus einer Station in Wachtberg bei Bonn bei. Nach jedem der drei geplanten Bremsmanöver berechnen die Fachleute parallel zu den Russen die Flugbahn.
dpa





