Die Teilchenkanone namens TESLA (Tera Electron Volt Superconducting Linear Accelerator) wäre einer der größten Linearbeschleuniger der Welt. Sein Vorteil: Er könnte die Masse neuer Partikel mit bislang nicht möglicher Präzision messen ? und so Theorien über den Aufbau der Materie überprüfen.
Ein weiterer Pluspunkt von TESLA: Die fast lichtschnellen Elektronen sollen genutzt werden, um intensive Röntgenblitze zu erzeugen, mit denen sich beispielsweise das Verhalten komplexer organischer Moleküle beobachten ließe ? ein wichtiger Ausgangspunkt für die Entwicklung neuer Medikamente. Durch den Verkauf der Strahlung der weltweit stärksten Röntgenlasers für Forschungszwecke hofft man beim DESY, einen Teil der Kosten für den Bau des rund acht Milliarden Mark teuren Beschleunigers wieder hereinzuholen.





