So beginnt der Science-Fiction-Roman „Der Marsianer”, mit dem Andy Weir sein von den US-amerikanischen Medien hochgelobtes Debüt gibt. Allerdings kommt das Buch nur schwer in Gang. Auf den ersten 100 Seiten schildert der Autor detailverliebt, wie Watney Kartoffeln züchtet und Vorräte an Wasser und Sauerstoff anlegt. Die seitenlangen Einträge im Logbuch mögen für Chemiker und Pflanzenphysiologen interessant sein, spannend sind sie nicht. Doch wer diese Hürde genommen hat, den erwartet eine zunehmend rasante Geschichte.
Die Handlung spielt nicht nur auf dem Mars, sondern auch im irdischen Kontrollzentrum und im Raumschiff mit Watneys Kollegen an Bord. Weir bietet eine Mischung von Robinsonade und Apollo-13-Story. Unter der Regie von Ridley Scott wird der Stoff denn auch verfilmt und soll im November in die Kinos kommen.





