Mit diesem Schema brachte Murray Gell-Mann Ordnung in den verwirrenden Teilchenzoo: Er klassifizierte zahlreiche Partikel (rot) mithilfe einer abstrakten mathematischen Symmetriegruppe namens SU(3). Mesonen mit Spin 0 und 1 (oben) sowie Baryonen mit Spin 1/2 (links unten) werden als Oktette beschrieben, Baryonen mit Spin 3/2 als Dekuplett (rechts unten). „Koordinaten” sind die Quantenzahlen Hyperladung (Y) und dritte Komponente des Isospins (I3). Dass dies keine Spielerei ist, zeigte die Voraussage des zunächst fehlenden Ω–-Teilchens (unten an der Dreieckspitze). Es ließ sich daraufhin experimentell tatsächlich nachweisen. Die Erklärung der Supermultiplette genannten Klassifikation erfolgte im Rahmen des Quark-Modells: Alle hier genannten Teilchen bestehen aus zwei oder drei up-, down- und strange-Quarks und -Antiquarks.





