„Spukhafte Fernwirkungen” sah Albert Einstein im Theoriegebäude der Quantenphysik voraus. Das behagte ihm ebenso wenig wie das Element des Zufalls, in Gestalt von Quantensprüngen: Mit dem Satz „Gott würfelt nicht!” erteilte er solchen Ideen eine Absage. Jahrzehntelang schien es, als habe er damit geirrt. Doch die neuesten Entwicklungen scheinen ihm Recht zu geben. Immer mehr Wissenschaftler sind heute überzeugt, dass das bisherige Verständnis vom Reich des Allerkleinsten unzureichend ist. Sie suchen neue Wege, um Quantensprünge zu deuten. Einsteins Skepsis, von Kritikern als Altersstarrsinn verurteilt, wird rehabilitiert. Und manche sehen gar die nächste Revolution in der Physik am Horizont.





