Die Kometen und womöglich einige der äußeren Planeten müssen die Katastrophe aber überlebt haben, vermuten die Forscher. Die Himmelskörper wurden jedoch aus ihren ursprünglichen Bahnen geworfen und stoßen nun bisweilen zusammen. Dadurch bildete sich die Staubwolke in einer relativ großen Entfernung zu dem Stern. “Es ist eine große Überraschung, Anzeichen für die Überreste eines Planetensystems bei einem weißen Zwerg zu finden”, sagt Co-Autor George Rieke von der University of Arizona.
Die Beobachtung könnte ein anderes Phänomen erklären, das bislang Rätsel aufgegeben hat. Der Helix-Nebel sendet nämlich Röntgenstrahlung aus, obwohl die Oberfläche des Weißen Zwergs dafür gar nicht heiß genug ist. Bislang hatten Astronomen den Verdacht, dass Material von einem unbekannten Begleiter auf den Stern fallen und dabei Röntgen-Strahlen aussenden könnte. Nun erscheint eine andere Erklärung wahrscheinlicher: Wenn Staub aus der Kometenwolke auf den weißen Zwerg stürzt, könnte dabei ebenfalls Röntgenstrahlung entstehen.





