Bilder vom Hubble-Weltraum-Teleskop zeigen einen Ausschnitt der Galaxis NGC 1023 mit Nahaufnahmen eines “faint extended cluster” (links) und eines normalen Kugelsternhaufens (rechts).
Astronomen haben eine neue Art von Sternhaufen in zwei benachbarten Galaxien entdeckt. Die als “faint extended cluster” bezeichneten Weltraumobjekte wurden erstmals im vorletzten Jahr mit dem Hubble-Weltraum-Teleskop in der Galaxie NGC 1023 beobachtet. Jean Brodie und Soeren Larsen von der University of California in Santa Cruz haben jetzt die Entdeckung bestätigt und Hinweise auf “faint extended clusters” in einer weiteren Galaxie gefunden, wie sie im Astronomical Journal berichten.
Bisher kannte man nur zwei Arten von Sternhaufen: Offene Sternhaufen, mit einem Dutzend bis einigen Tausend jungen Sternen, und Kugelsternhaufen mit Hunderttausenden dicht gepackten sehr alten Sternen. Die “faint extended cluster” haben etwa das selbe Alter wie Kugelsternhaufen, leuchten jedoch wesentlich weniger hell und sind räumlich ausgedehnter.
Florian Sander





