Im Plauderton erzählen der Astrophysiker Harald Lesch, der Paläobiologe Friedemann Schrenk und der Hirnforscher Manfred Spitzer allesamt Koryphäen auf ihrem Gebiet , was die Wissenschaft heute weiß:
über den Urknall, in dem das Universum seinen explosiven Anfang nahm,
über den Zündfunken, der in der chemischen Ursuppe das Phänomen Leben anfachte, und
über den Blitz in den Gehirnen des Homo sapiens, der Bewusstsein und Selbstbewusstsein unserer Art entflammen ließ.
Das tun sie mal solo und mal im witzigen Dialog. Dreieinhalb Stunden dauert diese Reise, in denen die 13,7 Milliarden Entwicklungsjahre der bekannten Raumzeit kurzweilig zusammengefasst werden. In einem Beiheft sind zum späteren Nachlesen und Nachschauen die wichtigsten Eckdaten zur Entwicklung des Universums, zur Evolution des Lebens und zum Stammbaum des Menschen grafisch hübsch aufbereitet.
Es macht Spaß, den drei Welterklärern zuzuhören. Allerdings streut Harald Lesch, der Astrophysiker und Naturphilosoph, ein bisschen oft sein persönliches Glaubensbekenntnis ein, dass Gott hinter allem steckt. Das wirkt mit der Zeit penetrant.
Jürgen Nakott





