KARL III. WILHELM, Markgraf von Baden-Durlach, ritt an einem sonnigen Tag vor über 300 Jahren durch seine Grafschaft und rastete in einem Wäldchen. Dabei nickte er ein. Als er ausgeruht erwachte, beschloss er, genau an dieser Stelle sein Schloss zu bauen. Um Bauarbeiter und Bürger aus ganz Europa für seinen neuen Sitz zu gewinnen, lockte er mit Steuervorteilen und Religionsfreiheit. So entstand die von Beginn an allem Neuen gegenüber aufgeschlossene und international ausgerichtete Stadt Karlsruhe. Heute genießt die „Fächerstadt”, so genannt wegen ihrer strahlenförmig vom Schloss ausgehenden Straßen, weltweit einen herausragenden Ruf. Nicht nur wegen der in Karlsruhe residierenden hohen Gerichte – auch dank der Strahlkraft des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Diese zukunftsorientierte Denkstätte können die bdw-Leser in einer viertägigen Reise kennenlernen.
DAS PROGRAMM
Donnerstag, 27. März 2014
Nach der individuellen Anreise brechen wir gemeinsam um 14 Uhr zu einer Besichtigung des Bundesverfassungsgerichts auf. Nach der Rückkehr ins Hotel hat jeder Zeit für die individuelle Erkundung der Stadt, bevor wir uns um 18.30 Uhr zu einem Sektempfang im Hotel treffen. Anschließend geht es in den Kaiserhof, in dem wir mit einem badischen Drei-Gänge-Menü verwöhnt werden. Mit dabei ist bdw-Chefredakteur Wolfgang Hess.
Freitag, 28. März
Um 9 Uhr startet unser Bus zum Campus Nord des Karlsruher Instituts für Technologie. Dort werden wir vom KIT-Vizepräsidenten Ulrich Breuer und unserer Führerin Maike Schröder begrüßt. Nach einem Einführungsvortrag geht es zuerst zur Großforschungsanlage TOSKA – dort sehen wir die beeindruckende Einrichtung zur Erprobung supraleitender Magnete für die Kernfusion. Vor Ort bekommen wir den aktuellen Forschungsstand dieser Zukunfts-Energiequelle genauestens erklärt. Anschließend erfahren wir im Versuchszentrum für Wasserstoff das Neueste über diesen Energieträger. In der hauseigenen Mensa essen wir zu Mittag.
Um 14 Uhr starten wir zum Campus Süd, um den Universitätsbereich des KIT kennenzulernen. Archivleiter Klaus Nippert führt uns über das Gelände. Danach besuchen wir die bundesweit einmalige 24-Stunden-Bibliothek. Das Institut für Hydromechanik bildet den Abschluss dieses entdeckungsreichen Tages. Ab 19 Uhr erwarten uns im badischen Landgasthof Nagels Kranz etwas außerhalb von Karlsruhe nicht nur ein Drei-Gänge-Menü, sondern auch ein Wissenschaftler des KIT. Er speist mit uns und beantwortet gerne Fragen.





