Eine willkommene Begleiterscheinung ihrer Messung ist die Bestätigung einer Vorhersage der Allgemeinen Relativitätstheorie. Ihr zu Folge nimmt die Energie des aus einem Neutronenstern und einem Weißen Zwerg bestehenden Pulsarsystems im Laufe der Zeit durch die Ausstrahlung von Gravitationswellen ab. Genau dies haben die Radioteleskopuntersuchungen ergeben.
Mit Hilfe des Parkes Radioteleskops ist es australischen Forschern gelungen, die Position eines erdnahen Pulsars mit bisher unerreichter Genauigkeit zu bestimmen. Wie die Forscher im Fachblatt Nature berichten, bestätigen ihre Beobachtungen auch Vorhersagen der Allgemeinen Relativitätstheorie.
Das Team um Willem van Straten bestimmte die Position des erdnahen binären Pulsars PSR J0437-4715 mit dem 64m Durchmesser messenden Radioteleskop Parkes. Die räumliche Auflösung dieses Teleskops ermöglichte es den Astronomen, die Bewegung des Sterns gegenüber der Sichtlinie der Erde auf 140.892 Millibogensekunden pro Jahr zu bestimmen – mit einer Ungenauigkeit von nur 0.006. Daneben bestimmten sie auch die Position des Pulsars mit bisher unerreichter Genauigkeit.
Stefan Maier





