“Spirit” hatte den dunklen Felsbrocken mit einem speziellen Werkzeug bearbeitet, um die verwitterte Oberfläche abzukratzen. Darunter kamen die hellen Körnchen zum Vorschein. Um sicherzugehen, dass es sich nicht um Staubpartikel aus der Atmosphäre handelt, wollen die Forscher noch einem weiteren Felsbrocken zuleibe rücken.
In jedem Fall sei im Gusev-Krater deutlich weniger Wasser geflossen als an der Landestelle des zweiten Rovers Opportunity auf der anderen Seite des Planeten. Wie berichtet, fand “Opportunity” Mineralien, die darauf hindeuten, dass das untersuchte Gestein sich in einem Gewässern gebildet hat. Der zweite Marsroboter ist zurzeit damit beschäftigt, mikroskopische Aufnahmen der zuvor chemisch analysierten Sedimente zu machen. Eine komplizierte Aufgabe: Der Arm des Roboters musste dafür über 200 verschiedene Positionen einnehmen.





