Der Physiker Lapo Bogani von der Universität Stuttgart erhält den Sofja-Kovalevskaja-Preis der Alexander von Humboldt-Stiftung. Mit 1,64 Millionen Euro ist er einer der höchst dotierten Wissenschaftspreise in Deutschland. Die Auszeichnung soll es dem Nachwuchsforscher ermöglichen, an weiteren Projekten zu arbeiten. Der 1978 in Florenz geborene Bogani beschäftigt sich vor allem mit Nanomagneten, die nur wenige Atome groß sind. Er beschrieb, wie sich Nanomagnete zu Ketten synthetisieren lassen, die sich dann wie ein extrem dünner magnetischer Draht verhalten. Außerdem fand der Wissenschaftler eine Möglichkeit, die magnetischen Eigenschaften von Nanomagneten mithilfe von Licht zu beeinflussen und so magnetische Materialien optisch zu schalten. Dies führte zur Entwicklung eines hochempfindlichen optischen Magnetometers, mit dem sich Magnetfelder vermessen lassen.





