In der Schwerelosigkeit des Alls ist es leichter, das Zusammenspiel zwischen Flamme und Wasser zu beobachten. Die Erdanziehung würde die Experimente empfindlich stören: Sie kann Luftströmungen rund um die Flamme bewirken und lässt außerdem die Wassertröpfchen zu Boden sinken. So könnten die Wissenschaftler Verbrennungs- und Löschprozess nicht exakt beobachten.
Wassernebelsysteme schaffen einen feinen Sprühnebel anstelle eines Wasserstrahls. Mit dem feinen Nebel schlägt diese Technik dem Feuer doppelt ein Schnippchen: Die winzigen Wassertröpfchen kühlen und verdrängen gleichzeitig den Sauerstoff. So wird das Feuer effektiv daran gehindert, sich auszudehnen und neue Brände zu entfachen. Gängige Löschmethoden arbeiten oft mit großen Wassermengen, was zu enormen Schäden führen kann ? etwa in Bereichen mit technischen Geräten. Auch chemische Löschmethoden sind bedenklich, da die Stoffe zum Beispiel die Ozonschicht schädigen.





