Die Überreste des von seinen Entdeckern Acaenoplax hayae genannten urtümlichen Mollusken fanden sich in der Lagerstätte Herefordshire im westlichen England. Das Tier war einst von Vulkanasche bedeckt worden und das umgebende Material verfestigte sich im Laufe der Jahrmillionen. Die Hautoberfläche des Tieres wurde als Hohlraum im Gestein konserviert und entzog sich so einer direkten Betrachtung.
Um dennoch ein anschauliches Bild zu gewinnen, wurde das Gestein in hauchdünnen Schichten abgeschliffen. In jedem Stadium wurden dann Aufnahmen mit einer digitalen Kamera gemacht. Aus diesen Fotoreihen rekonstruierten die Forscher schließlich am Computer die dreidimensionale Gestalt des Weichtiers.
Durch Falten und Fortsätze erscheint der Körper regelmäßig gegliedert. Das Fossil lässt daher die Diskussion neu aufflammen, ob Mollusken ursprünglich, wie manche Würmer, einen in gleichartige Segmente unterteilten Körper besaßen.





