Die Forscher um Zazula entdeckten Samen, Blüten und Blätter von Gräsern und grasähnlichen Pflanzen, zum Beispiel Binse, Segge, Wildroggen, aber auch Mohn, Sternmiere und Prärie-Salbei. Heute findet sich in arktischen Breiten nur spärliche Tundra-Vegetation, die keine ausreichende Nahrung für größere Säugetiere bietet. Wie die Forscher berichten, existiert eine ähnliche Vegetation wie die von ihnen “Mammut-Steppe” getaufte Flora heute eher in subarktischen Breiten als in der Arktis.
In Alaska und im Yukon kommen die Gras-Gemeinschaften nur vereinzelt an trockenen, sonnenbeschienen Südhängen vor. Ansonsten herrscht die von Moosen und Flechten dominierte Tundra-Vegetation vor. Die Forscher vermuten daher, dass es während der Eiszeit vor allem in den Hochländern Beringias ausreichend trocken für die Mammut-Steppe war.





