Dieselben Umwelteinflüsse hatten erst das Schrumpfen und schließlich auch das Verschwinden der Pferde bewirkt, vermutet Guthrie. Landschaft und Vegetation änderten sich in Alaska vor etwa 13.000 Jahren innerhalb von ungefähr fünf Jahrhunderten. Grasfresser fanden danach nur noch wenig Nahrung. Konkurrenz mit anderen großen Säugetieren, die besser an die neue Vegetation angepasst waren, könnte das Aussterben der Pferde weiter beschleunigt haben.
Erste Hinweise auf menschliche Siedlungen gibt es in Alaska erst 500 Jahre nach dem Verschwinden der Pferde. Sollte die Besiedelung schon früher begonnen haben, war die Bevölkerungsdichte so gering, dass sie keine archäologisch sichtbaren Zeichen hinterließ, so Guthrie. So wenige Menschen hätten die Pferde nicht in kurzer Zeit durch Jagd ausrotten können.





