Bei regelmäßiger Bewegung bildeten sich in ihrem Tank sehr gleichförmige, streifenförmige Muster. Wurde die Stärke oder Geschwindigkeit der Schwingungen jedoch plötzlich über einen gewissen Grenzwert hinaus erhöht, so bildeten sich Rippel, die stark an die Sandoberfläche der Meeresküste erinnerten. Die Erklärung dafür sei, berichten die Forscher, dass die walzenförmigen Strömungen in den “Tälern” der geriffelten Sandoberfläche abreiße und das feinkörnige Material zu neuen Formen aufbausche.
Sandrippel an der Küste zeigen ein oft reizvolles, zugleich kompliziertes Muster. Die feinen Erhöhungen und Vertiefungen verlaufen nicht nur parallel, sondern verzweigen sich, laufen zusammen, bilden Knoten und Inseln. Dänische Wissenschaftler fanden nun eine Erklärung für dieses komplizierte Muster. Es ist demnach die Folge plötzlicher Schwankungen der Wellenbewegungen. Das berichten die Forscher im britischen Fachblatt “Nature”.
Tomas Bohr von der Technischen Universität in Lyngby (Dänemark) und seine Mitarbeiter versuchten dem Geheimnis der Rippel mit einem künstlichen “Sand” aus winzigen Glasperlen auf die Spur zu kommen, den sie in einem geschlossenen Gefäß wechselnden Schwingungen aussetzten.
dpa





