In der japanischen Mythologie galten Drachen als magische und mächtige Fabelwesen. Gleichwohl bezeichnete Minagawa Kien die Fossilien als echte “Drachenknochen”, die eine “spirituelle Aura” besitzen.
Das National Science Museum in Tokyo hat kürzlich in seinen Archiven eine 200 Jahre alte Studie gefunden, in der die fossilen Überreste eines elefantenartigen Tieres als “Drachenknochen” beschrieben werden. Das berichtet die japanische Zeitung The Daily Yomiuri in ihrer Online-Ausgabe.
Historiker hatten zwar von der Existenz des Textes gewusst, da er in anderen Werken des 19. Jahrhunderts zitiert wird, bislang war aber die Schriftrolle mit dem Titel “Die alte Poesie der Drachenknochen” verschollen gewesen. Der Philosoph Minagawa Kien erkannte in den Knochen, die 1804 in Südjapan ausgegraben worden waren, einen Drachen: “Der Schädel ist über 90 Zentimeter groß”, schrieb er. “Und der Körper ist lang.”
Carolin Muck





