fotografierte zunächst vor allem, um Vorlagen und Inspirationsquellen für ihre Leidenschaft, die Malerei, zu bekommen. Dabei stellte Mušiki´c (Jahrgang 1976) fest, dass für sie die Fotografie die angemessenere Kunstform war, um Geschichten zu erzählen. Zunächst machte sie ihren Magister in Literatur, Philosophie und Kunst und begann dann 2009, Fotografie in Berlin zu studieren. Die Filmemacherin mit eigener kleiner Produktionsfirma freut sich darüber, dass sie den renommierten deutschen preis für wissenschaftsfotografie schon während ihrer Ausbildung erhält. Am liebsten lichtet sie Menschen in besonderen persönlichen Situationen ab. Nähe ist dabei sehr wichtig, wie die ausgezeichnete Fotoreportage belegt: „Durch die menschliche Nähe zu der Familie hatte ich das Glück, Bilder des Sohnes im Inkubator machen zu dürfen.” In ihrer Abschlussarbeit, die Mušiki´c zurzeit erstellt, beschäftigt sie sich mit den persönlichen Beziehungen von obdachlosen Menschen.





