von KLAUS JACOB
Als im Jahr 1170 im Erzgebirge in der Gegend von Freiberg zufällig Silber gefunden wurde, tobte das erste „Berggeschrei“, eine Art Goldrausch. Bergleute, Händler, Köhler, Vagabunden – alle möglichen Abenteurer reisten an, um von dem Edelmetall zu profitieren. Damals lag der Schatz gewissermaßen auf der Straße: Mit geübtem Auge konnte ein Wanderer ein Erzvorkommen entdecken. Das hat sich geändert. Oberflächennahe Lagerstätten – nicht nur von Silber, sondern auch von anderen Metallen wie Zinn, Eisen, Zink, Kupfer oder Gold – sind inzwischen weitgehend ausgebeutet. Geologen müssen in der Tiefe suchen. Und das ist schwierig.





