Ingenieure, Informatiker und Naturwissenschaftler sind begehrt. Doch dem hohen Bedarf der Wirtschaft steht ein mageres Interesse vieler Schüler entgegen. Mit „explorhino” will die Hochschule Aalen das Image dieser Fächer aufmöbeln – indem sie Kindern und Jugendlichen Wissenschaft und Technik spielend näher bringt. Die „Werkstatt für junge Forscher” besteht seit Ende 2008. „Unter ihrem Dach ist ein breites Angebot für Kinder und Jugendliche zwischen 3 und 18 Jahren vereint”, sagt explorhino-Leiterin Susanne Garreis. Sie hat etliche Programme in den letzten Monaten neu gestartet. So läuft seit April 2010 ein Programm für Grundschulen. Während der Schulzeit kommt fast wöchentlich eine Klasse an die Hochschule, wo die Schüler durch eigenhändiges Experimentieren und Laborbesuche Naturphänomene selbst erleben können. Und es gibt Feriencamps – wie das bdw-Forschungscamp an Ostern (siehe Beitrag „Ran die Photonen!” ab S. 101). Seit Dezember besuchen auch Schüler höherer Klassen das explorhino. „Wir kommen mit unseren Angeboten sogar direkt an die Schulen”, kündigt Susanne Garreis an. Die Jungen und Mädchen sollen hautnah erfahren, dass Naturwissenschaften, Mathematik und Technik nicht dröge und wirklichkeitsfremd sind, sondern Alltagsphänomene spannend erklären – und Spaß machen. explorhino wird von der Dr. Albert-Grimminger-Stiftung und der Hochschule Aalen finanziert. „Für die Zukunft hoffen wir auf Unterstützung aus der Wirtschaft”, sagt Garreis. Der Erfolg ist beeindruckend: Rund 3700 Kindergartenkinder und Schüler, aber auch Erzieherinnen und Eltern nahmen 2010 an Events teil.





