Einen Lack, der vor Graffitis schützen soll, haben Wissenschaftler der spanischen Forschungseinrichtung Labein Tecnalia in Zamudio entwickelt. Er besteht aus großen Silikonmolekülen und wird auf die Wände aufgetragen. Graffitis lassen sich nach der Behandlung mit einem Lösungsmittel einfach wegwischen.
DIE MISCHUNG MACHT’S
Warum die berühmte Kindermumie von Palermo auch nach fast 90 Jahren nahezu perfekt erhalten ist, haben Forscher der Europäischen Akademie Bozen herausgefunden: Der Leiche der 1920 mit zwei Jahren gestorbenen Rosalia Lombardo wurde eine Mischung aus Formalin, Glycerin, Zinksalz, Alkohol und Salizylsäure eingespritzt, und ihr Gesicht wurde mit in Äther gelöstem Paraffin behandelt.
ELEKTRISIERENDE PFLANZEN
Pflanzenzellen kommunizieren mit elektrischen Signalen. Das haben Biologen der Universitäten Bonn und Florenz bei der Untersuchung von Mais entdeckt. Sie zeigten, dass Maiswurzeln Informationen über ihre Umgebung, etwa Wassermangel, mittels elektrischer Impulse an die anderen Zellen des Pflanzenkörpers weiterleiten.
GRAUE THEORIE
Haare ergrauen im Alter, weil in ihnen immer mehr Wasserstoffperoxid (H2O2) aktiv ist. Das besagt eine Studie von Forschern um Heinz Decker von der Universität Mainz. H2O2 verhindert die Bildung des natürlichen Haarpigments Melanin. Der Überschuss von Wasserstoffperoxid im Alter ist laut Decker auf die Abnutzung der Haarfollikel zurückzuführen, die den Stoff dann nicht mehr in die Moleküle Wasser und Sauerstoff zerlegen können.





