von REINHARD BREUER
Wer Kleines und Kleinstes erkennen will, braucht Hilfe – ob Lesebrille, Fernglas oder Lupe. In der Wissenschaft sind seit mehr als 400 Jahren Lichtmikroskope in Gebrauch, und ihre Leistungsfähigkeit hat sich in dieser Zeit drastisch verbessert – von der maximal 50-fachen Vergrößerung des ersten Mikroskops Anfang des 17. Jahrhunderts bis zur 1000-fachen Vergrößerung moderner Instrumente. Aktuell nutzen Forscher Supermikroskope, die Proteine, lebende Nervenzellen und sogar Strukturen, die kaum größer sind als Atome, sichtbar machen können. Das erschließt nicht nur den Zugang zu einem noch kaum bekannten Mikrokosmos. Es eröffnet auch neue wissenschaftliche Möglichkeiten für die Analyse von Zellen und den Molekülen darin – eine wichtige Grundlage für Biologie und Medizin.





