Sobald das Signal des Senders fehlt ? etwa weil ein Kind aus dem Übertragungsradius herausgelaufen ist ? schlägt die Basisstation Alarm. Die Erzieher können dann sofort nach dem Kind suchen. Das könne in Hinblick auf die zunehmende Zahl von Kindesentführungen von großer Bedeutung sein, sagt Grainger.
Mithilfe eines neuartigen Minisenders könnten es Kindergärtnerinnen bald einfacher haben, ihre Rasselbande im Auge zu behalten. Britische Elektronikexperten haben ein System entwickelt, bei dem die Kinder kleine Anhänger bekommen, die alle ein individuelles Signal senden. Dadurch kann jedes Kind einzeln geortet werden, berichtet die Universität in Staffordshire.
Der Minisender tauscht sich über Radiowellen mit einer Basisstation aus. Bis zu 64 verschiedene Wellenlängen kann das Gerät empfangen und verarbeiten. Vor allem in schlecht einsehbarem Gelände erleichtere das System die Aufsicht. Der kabellose “Babysitter” hat einen Empfangsbereich von etwa 70 Metern und sei absolut zuverlässig, sagen die Erfinder um Steve Grainger vom Forschungszentrum für Elektronik an der Universität in Staffordshire.
ddp/bdw – Teresa Baethmann





