Nur mit Wind und Sonne wird eine Straßenlaterne betrieben, die japanische Ingenieure des Elektronikkonzerns Matsushita in Osaka entwickelt haben. Einen so genannten Savonius-Rotor, der sich unabhängig von der Windrichtung dreht, montierten die Forscher an die Spitze der Laterne. Oberhalb des Rotors fangen zwei geschwungene Solarflügel das einfallende Sonnenlicht ein, um die Laterne auch bei Windstille in Betrieb zu halten, meldet Matsushita.
Das Licht erstrahlt nicht aus einer konventionellen Lampe, sondern aus extrem hellen Leuchtdioden, die nur sehr wenig Strom brauchen.
Unter dem Produktnamen “FY-36HTTB” kommt diese Hybrid-Leuchte in diesen Tagen auf den japanischen Markt. Die Matsushita-Entwickler wollen ihre Laterne vor allem auf Inseln oder in Parklandschaften aufstellen, da dort Stromleitung nur schwer zu verlegen sind. Der Preis liegt bei rund 12.000 Mark.
ddp/bdw – Jan Oliver Loefken





