Spinnen haben verschiedene Drüsen am Hinterleib, in denen sie das Faden-Rohmaterial, einen flüssigen „Proteincocktail”, in hoher Konzentration bereit halten. Daraus können sie in Sekundenschnelle einen Faden spinnen, dessen chemische und physikalische Eigenschaften sich je nach Einsatzzweck unterscheiden. Da gibt es zum Beispiel einen Faden, um den Netzrahmen zu spinnen, einen, um Beute einzuwickeln, und einen, um das Netz in der Umgebung zu verankern. Das Material ist eine Fundgrube für Mediziner und Materialforscher.





