Man braucht reprogrammierte Stammzellen, sogenannte iPS-Zellen (Grafik, linker Teil): Erwachsenen Mäusen oder Ratten werden Hautzellen entnommen, mit bekannten Verfahren in Stammzellen verwandelt und mit Fluoreszenzfarbstoffen markiert. Die iPS-Zellen werden in frühe Embryonen (Blastozysten) der jeweils anderen Art injiziert. Das Ergebnis sind Mäuse mit Rattenzellen und Ratten mit Mäusezellen – die Farbstoffe zeigen es an. Und so entsteht eine Ratten-Drüse in einer Maus (Grafik, rechter Teil): Wenn iPS-Zellen von einer Ratte in einen Maus-Embryo verpflanzt werden, der wegen eines Gen-Defekts keine Bauchspeicheldrüse erzeugen kann, bildet sich eine Drüse aus lauter Rattenzellen (rechter Pfad). Sie ist für die Transplantation in die Ratte geeignet. Der linke Pfad zeigt die normale Chimärenbildung, die zu Mischwesen mit Mischorganen führt.





