von DIRK EIDEMÜLLER
Es ist eine alte Idee aus der Science-Fiction-Literatur: Raumfahrzeuge, die ihren Treibstoff nicht selbst mitführen, sondern beim Flug das Gas aus der Atmosphäre tanken. Das würde gewaltige Vorteile mit sich bringen, denn über lange Zeit gesehen verbrauchen Raumfahrzeuge riesige Mengen an Treibstoff. Die Lebensdauer der meisten Weltraummissionen ist durch ihren Vorrat an Kraftstoff begrenzt, der an Bord mitgeführt werden kann. Da bietet sich das Nachtanken unterwegs geradezu an. Doch wie Generationen von Raumfahrtingenieuren gelernt haben, ist das leichter gesagt als getan.





