bild der wissenschaft bringt Sie zu den Schlüsselzentren europäischer Wissenschaft und Technologie
Der Reiseverlauf
Sonntag 10. Oktober 2021 – 1. Tag
Individuelle Anreise nach Genf. Wir empfehlen die Anreise mit dem Zug. Ab 16 Uhr werden Thomas Willke, Korrespondent von bild der wissenschaft, und Prof. Hermann-Josef Wagner von der Ruhr-Universität Bochum Sie im Hotel Drake Longchamp Genève empfangen. Gegen 16 Uhr 30 brechen wir zu einer Führung durch die historische Altstadt von Genf auf. Ein Genfer Reiseleiter zeigt uns besondere Orte seiner Stadt. Anschließend lernen wir uns beim Abendessen in einem gemütlichen Restaurant näher kennen.
Montag, 11. Oktober – 2. Tag
Was hält die Welt zusammen? Wie ist sie entstanden? Und woraus besteht die Materie? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das CERN (Conseil européen pour la recherche nucléaire, Europäische Organisation fürKernforschung), das weltweit größte Forschungszentrum auf dem Gebiet der Teilchenphysik. Wir besuchen heute diese einzigartige Forschungseinrichtung und erfahren, womit sich die Experten dort zurzeit befassen.
Dienstag, 12. Oktober – 3. Tag
Wir verlassen die Alpen und brechen auf in Richtung Südfrankreich. Unterwegs besuchen wir eines der Kernkraftwerke an derRhône. Nirgendwo sonst in Europa gibt es eine derartige Konzentration von Atomkraftwerken wie hier. Prof. Wagner wird uns über den Stand und die Entwicklungen in der Atomwirtschaft informieren. Gegen Nachmittag Weiterfahrt nach Aix-en-Provence – eine Stadt voller raffinierter Eleganz mit einem wichtigen kulturellen und historischen Erbe. Hier wurde 1839 der Maler Paul Cezanne geboren. Wir schauen uns wichtige Orte seines Lebens an, etwa seine Werkstatt und das alte Landhaus seiner Familie, das „Jas de Bouffan“.
Mittwoch, 13. Oktober – 4. Tag
Wir besichtigen das Kernforschungszentrum Cadarache, wo der Kernfusionsreaktor ITER (engl. für „International Thermonuclear Experimental Reactor“ und lateinisch für „Weg“) seit 2007 im Bau ist. Das Projekt geht jetzt in seine entscheidende Phase. Bereits 2025 soll das erste Plasma erzeugt werden. Wird hier die Energieversorgung der Zukunft gesichert – oder entsteht ein Milliardengrab? Wir informieren uns vor Ort, um uns eine fundierte Meinung bilden zu können.
Donnerstag 14. Oktober – 5. Tag
Südfrankreichs Charme und seine Kulturschätze: Wir erleben die erstaunlich gut erhaltenen römischen Denkmäler von Nîmes: die Arena, den Tour Magne, den Tempel der Diana, die Jardins de la Fontaine, das Castellum Aquae und das Maison Carrée. Danach geht unsere Reise weiter nach Montpellier, der achtgrößten Stadt Frankreichs. Am späten Nachmittag erreichen.wir Toulouse, das aufgrund der zahlreichen Bauwerke aus roten Ziegelsteinen auch als „rosarote Stadt“ bezeichnet wird.





