weich 〈Adj.; –er, am –(e)s|ten〉 1 formbar, knetbar (Ton, Wachs, Butter) 2 dickflüssig, breiig (Masse, Teig) 3 nachgebend (Bett, Kissen, Sessel) 4 gar gekocht, gar gebraten (Gemüse, Fleisch) 5 glatt, geschmeidig, seidig, wollig (Haut, Fell) 6 〈fig.〉 6.1 weichherzig, nachgiebig, mitleidig (Mensch) 6.2 empfindsam, gefühlvoll, mitleidig, gutmütig (Herz, Gemüt) 6.3 gerührt, mild, sanft, zart (Stimme, Wind) 6.4 empfindlich, gutartig (Jagdhund, Blindenhund) ● ~e Droge physisch nicht süchtig machendes Rauschmittel, z. B. Haschisch, Marihuana; ein ~es Ei weichgekochtes, 3–4 Minuten gekochtes Ei; ein ~es Herz haben 〈fig.〉; ein ~er Klang, Ton 〈fig.〉 (von Instrumenten); kaum dass sie auf der Bühne stand, bekam sie ~e Knie 〈fig.〉 bekam sie Angst; Hemd mit ~em Kragen mit nicht gestärktem Kragen; ~e Landung; sich ins ~e Moos setzen; ~es Negativ 〈Fot.〉 Negativ ohne scharfe Kontraste; ~es Spiel 〈Sp.; bes. Fußb.〉 zurückhaltend geführtes Spiel; ~er Stil Stilrichtung der deutschen Plastik u. Malerei von etwa 1400 bis 1430, durch weichen, fließenden Faltenwurf, liebliche, zierliche Gestalten gekennzeichnet; ~e Währung instabile Währung; ~es Wasser nur wenig Kalk enthaltendes Wasser ● sich ~ anfühlen; sich ~ betten 〈a. fig.〉 ein bequemes Leben führen; ~ klopfen = weichklopfen; ”…“, sagte sie ~ 〈fig.〉; ~ sitzen, liegen auf weicher Unterlage; ~ spülen = weichspülen; die Erinnerung stimmte ihn ~ 〈fig.〉; nach längerem Kochen wird das Gemüse ~ werden; 〈aber〉 ~ werden 〈fig.〉 = weichwerden ● ~ gekocht = weichgekocht [





