von GÜVEN PURTUL
Grüner Wasserstoff soll das „neue Erdöl“ werden. Doch dazu braucht es sehr viel von dem Gas. Bisher ist es freilich ein rares und daher teures Gut. Das zeigt sich etwa beim „Windgas“, mit dem Greenpeace Energy seine Kunden seit 2014 beliefert. Dabei handelt es sich um profanes Erdgas mit einem Anteil von nur einem Prozent Wasserstoff (H2), dessen Bezugspreis aber um das Zehnfache höher liegt als der des fossilen Brennstoffs. Die Energieökonomin Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin bezeichnet grünen Wasserstoff daher als „Champagner unter den Energieformen“.





