Bei Kunstfasern hat die Behandlung zudem einen weiteren Effekt: Sie verlängert sie Lebensdauer der Fasern. Die Beständigkeit von Polyethylen wächst um etwa das Dreizehnfache, die von Polypropylen um das Dreifache und die von Polyacetylen um das Anderthalbfache.
Russische Wissenschaftler haben eine Methode entwickelt, Stoffen und Kunstfasern dauerhaften Duft zu verleihen. Der Wohlgeruch von Rose, Hyazinthe oder Maiglöckchen bleibt sogar nach dem Waschen erhalten, berichtet die russische Wissenschaftsagentur “InformNauka”.
Die Chemiker von der Textil-Universität Moskau versehen die Fasern mit einer speziellen Mischung aus Parfüm und so genannten siliziumorganischen Verbindungen. Diesen zähflüssigen, duftenden Mix lassen sie bei Raumtemperatur trocknen und verhärten ihn anschließend durch Erhitzen auf 140 Grad Celsius. Danach geben die behandelten Stoffe den Duft wieder frei, wenn sie mit Wasser in Berührung kommen. Dazu reiche die normale Luftfeuchtigkeit vollkommen aus. Insgesamt soll der Duft etwa neun Monate halten und könne dabei rund zwanzig Wäschen überstehen, berichten die Forscher.
ddp/bdw – Cornelia Pfaff





