Die besten auf dieser Methode beruhenden Feuermelder können den Forschern zufolge eine etwa 30 Quadratzentimeter große Flamme in 25 Metern Entfernung entdecken. Der auf einem in Teilchenbeschleunigern des CERN eingesetzten Detektor beruhende neue Feuermelder weist nun eine um einen Faktor tausend erhöhte Empfindlichkeit auf und kann eine kleine Feuerzeugflamme in 30 Metern Entfernung erkennen.
Das Gerät besteht im Prinzip aus nichts weiterem als einer mit dem Gas Trimethylaminoethyl gefüllten Röhre, an deren beiden Enden jeweils eine Elektrode angebracht ist. Wenn nun eine Spannung zwischen die Elektroden angelegt wird, so beginnt nur dann ein Strom zu fließen, wenn Photonen des ultravioletten Lichts der negativ geladenen Elektrode ein Elektron entreißen.
Durch Stoßionisation in dem Gas entsteht daraufhin eine Lawine von Elektronen, so dass ein messbarer Strom zu fließen beginnt. Die Forscher wollen nun mittels kommerziellen Partnern ihren Detektor zur Früherkennung von Waldbränden erproben.




